Von der Kindheit bis ins Alter steht der Evangelische Verein mit Rat und Tat an Ihrer Seite.


Vorsitzender zieht positive Bilanz  

26 Feb  

Der Vorsitzende des "Evangelischen Vereins von Schwarzenbruck", Dr. Maximilan von Petz (Bildmitte), hat in der Jahreshauptversammlung des Vereins am 24. Februar eine positive Bilanz für 2014 gezogen: Die Mitgliederzahl sei gestiegen, so Petz. Gleichzeitig seien erste Maßnahmen zu einer deutlich verstärkten Öffentlichkeitsarbeit gezogen worden, die sich in diesem Jahr auswirken würden; nach zwei Flyern zum neuen Garten des Kindergartens und dem Selbstverständnis des Vereins wird der Verein eine Vortragsreihe unter dem Motto "Kreuz und Quer" anbieten, anlässlich des ökumenischen Gemeindefestes am 28. Juni einen eigenen Stand haben und schließlich werde man, gemeinsam mit der evangelischen Kirche, im November anlässlich der 60zig-Jahr-Feier der Kirchengemeinde einen Kabarettabend mit den "Beffchen" organisieren. Nebenher werde zur Zeit die Internet-Webseite des Vereins eingerichtet.

 

Erfreuliche Bilanz im Kindergarten
 
An Bauprojekten, die beide von der politischen Gemeinde mitgetragen werden, stehen neben dem Bau des neuen Gartens für den Kindergarten, der Ende März beginnen soll, der Ausbau des Hortes für 75 Kinder an, der im Herbst ansteht. In diesem Zusammenhang zog auch Ute Miederer, Teamleiterin im Kindergarten, eine erfreuliche Bilanz: Zur Zeit werden dort 152 Kinder betreut, von denen 48 Hort- und 12 Krippenkinder sind. Die Vielseitigkeit des Angebotes im Kindergarten stellte Frau Miederer anhand ihres Jahresberichtes vor: Zu den Kindergottesdiensten und -Andachten, Besuchen im Rathaus, bei der Feuerwehr, in der Bibliothek und vielem mehr wird neuerdings auch der Kontakt zum, katholischen Kindergarten gepflegt. So werden beide Einrichtungen am bereits erwähnten ökumenischen Gemeindefest gemeinsam teilnehmen: Eine vollkommen neue ökumenische Initiative.
Dr. von Petz und Kassiererin Karin Söder stellten den Gesamthaushalt von rund 860 Tausend Euro vor, der sich 2015 infolge der geplanten Bauvorhaben noch erhöhen wird. Hier wird ein Griff auf die Rücklagen nötig sein, der insoweit zu rechtfertigen ist, als der Evangelische Verein ja für solche Projekte gegründet wurde.
 
Fachkräftemangel bei der ZDS
 
Weniger positiv sind die Aussichten für die ZDS ("Zentrale Diakonie Stelle"): Für sie kündigte Geschäftsführer Peter Fischer insbesondere auf dem Sektor qualifizierten Personals schwierige Zeiten an: Neben einer Kostenentwicklung von plus 9,5% arbeiteten vier Diakonien, unter ihnen Schwarzenbruck, kostendeckend, zwei nicht. Nicht zuletzt mittels eines neuen EDV-Programmes seien über 5.000 Überstunden errechnet worden. Hier zeige sich der Fachkräftemangel, meinte Fischer.
Abschließend dankte Dr. von Petz allen Mitarbeitern und Förderern für ihre großartige Unterstützung, die zu den guten Ergebnissen des letzten Jahres geführt hätten. Text und Foto: NP