Der „Ernst des Lebens“ ist gar nicht so ernst

Der traditionelle Jahresabschlussgottesdienst heißt für die älteren Kinder im evangelischen Kindergarten, Abschied nehmen: Die Schule, ein neuer Lebensabschnitt, beginnt. Aber ist damit auch das Wort vom „Ernst des Lebens“, der jetzt beginnt, richtig?

Diakon Johannes Deyerl wies in dem nicht nur äußerlich bunten, zum Teil lustigen, aber auch inhaltlich aufmunternden Gottesdienst nach, was „Schule“ heißt: Die Kinder finden neue Freunde, können plötzlich Schilder lesen, haben stets Eltern und Erzieher/innen an ihrer Seite, die ihnen helfen. Der „Ernst des Lebens“ kann also ganz nett sein. Bei aller Verantwortung, die sicher auch wartet.

Jeder Wechsel, so der Diakon schließlich, wecke Vorfreude, aber auch Bangen: Dagegen lieferten er und die Kindergartenleiterin Ute Miederer mit ihren Kolleginnen ein „Zelt“, bestehend aus vielen bunten Bändern (Bild). Deyerl stieg auf die Kanzel und ließ zur großen Freude auf die im „Zelt“ stehenden Kinder einen Glitzersegen herniederfallen. Für die Kinder ein richtiger Spaß, bevor sie mit einem Segen in ihren neuen Lebensabschnitt entlassen wurden.