Jolinchen macht die Jüngsten fit für die Zukunft

(Im Bild: Die Kindergartenkinder mit Jolinchen und Friedrich Adelmann (AOK), Foto: NP)
(Im Bild: Die Kindergartenkinder mit Jolinchen und Friedrich Adelmann (AOK), Foto: NP)

AOK startet mit „JolinchenKids“ ein neues Gesundheitsprogramm

 

 

Jedes fünfte Kind in Deutschland ist übergewichtig. Um dieser Entwicklung entgegenzusteuern, geht die AOK nun gezielt auf Kitas zu.

 

Die richtige Ernährung und ein gesundes Maß an Sport sind unverzichtbar, vor allem für Kinder. Im Nürnberger Land werden im Rahmen des Projekts „JolinchenKids“ fünf Kitas unterstützt – darunter auch der evangelische Kindergarten „Ein Haus für Kinder“ in Schwarzenbruck. Konkret besteht das Programm aus fünf Modulen: Ernährung, Bewegung, seelisches Wohlbefinden, Gesundheit der Erzieherinnen und Erzieher und Elternarbeit. Das Programm beginnt für jede Einrichtung zunächst mit einer zweitägigen Schulung für die Erzieherinnen und Erzieher. Diese werden außerdem mit Materialien ausgestattet, die sie im Arbeitsalltag mit den Kindern unterstützen sollen. Drei Jahre lang betreut die AOK die teilnehmenden Einrichtungen aktiv. Ein weiterer wichtiger Bestandteil von Jolinchen Kids ist das Engagement für die Gesundheit der Erzieherinnen und Erzieher. Workshops und Beratungsangebote sollen diese in ihrem Arbeitsalltag unterstützen – denn der ist oftmals stressig und erfordert viel körperliches und psychisches Durchhaltevermögen.

 

Benannt ist das Projekt nach dem Drachenkind Jolinchen. Dieses vermittelt den Kleinsten das Thema Gesundheit auf spielerische Weise. „Alles was grün ist, ist gesund“, so beantworteten die Kinder die Frage von Friedrich Adelmann (AOK) nach dem gesunden Essen. Groß war das Hallo im „Haus für Kinder“, als Jolinchen in Lebensgröße plötzlich vor ihnen stand. Stolz präsentierte Benedikt eine Gefühlsuhr. „Diese haben wir in der Gruppe gebastelt“, so seine Worte. Ute

 

Miederer, Leiterin der Einrichtung: „Am Jolinchen-Programm hat uns besonders angesprochen, dass es sich nicht auf Ernährung beschränkt, sondern Wohlbefinden und Gesundheit als Gesamtheit betrachtet. Somit lässt es sich hervorragend in unseren Kita-Alltag integrieren“.