Foto: Privat
Foto: Privat

 

Mitgliederversammlung stimmt Kauf des

Kindergartens zu

Eine gut besuchte außerordentliche Mitglieder-versammlung des Evangelischen Vereins e.V. hat am 20. November einstimmig bei einer Enthal-tung dem Kauf der Kindertagesstätte „Ein Haus für Kinder“ zugestimmt. In mehreren vorange-gangenen Gesprächen hatten sich der Ausschuss mit Dr. Maximilian von Petz als Vorsitzendem (Im Bild rechts neben seinem 2. Vorsitzenden Martin Pielmann) und Pfarrerin Susanne Munzert sowie der Kirchenvorstand anhand eines neutralen Gutachtens auf eine Kaufpreissumme für den Kindergarten von maximal 490.000,00 Euro geeinigt. Derzeit liegt der Kaufvertrag der Evangelischen Landeskirche zur Genehmigung vor. Erst dann kann der Kauf notariell abgewickelt werden. Die Mitglieder freuen sich nun, den Kindergarten im eigenen Haus zu betreiben.

Hinsichtlich des Gemeindefestes zog der Ausschuss in einer weiteren Sitzung insbesondere wegen des begehrten Bierdeckels eine positive Bilanz. In diesem Zusammenhang teilte die Teamleiterin des Kindergartens, Ute Miederer, dem Ausschuss mit, dass der Elternbeirat insbesondere aus personellen Gründen das Fest die Kirchengemeinde nur noch alle zwei Jahre in vollem Umfang mit einem Kindergartenfest begleiten werde. Der Ausschuss schloss sich dieser Meinung an.

Abschließend erklärte Dr. von Petz in Übereinstimmung mit der Pfarrerin, die Kirchengemeinde brauche den seitens des Vereins zugesagten Kredit für die Orgel nicht in Anspruch zu nehmen.                                                      NP


Leonardo da Vincis (1452–1519) Mensch zeigt den künstlerischen  Umbruch der Zeit an, in der Martin Luther lebte.   Der Humanismus zeigt neue Wege auf.                                                            Foto: NP
Leonardo da Vincis (1452–1519) Mensch zeigt den künstlerischen Umbruch der Zeit an, in der Martin Luther lebte. Der Humanismus zeigt neue Wege auf. Foto: NP

Der Katholische Luther

Der jüngste Gast in der kreuz+quer Vortrags- und Diskussionsrunde des evangelischen Vereins, Hans Peter Weigel, ist nicht nur katholischer Pfarrer, er ist Seminarleiter, Seelsorger - und Rundfunkredakteur. Weigel provozierte seine Zuhörerschaft in der gemütlichen Sitzecke des Gemeindehauses unter einem Luther-Bild mit der These: Der große Reformator hat sein Bekenntnis zur katholischen Kirche nie gelöscht.

 Das 15. Jahrhundert, eine Zeit des politischen Umbruchs, der „Herbst des Mittelalters, aber auch der konfessionellen Gegensätze, wie es sie lange vor Luther auch schon gab, erlebt eine heilsame, erfrischende Lutherliteratur. Mit dem Humanismus wird der Mensch zum Maß aller Dinge, nicht mehr ein von Gott gedemütigtes Lebewesen. Weigel beschreibt ein einfaches Beispiel für die plötzliche Unabhängigkeit des Menschen: Peter Henleins Erfindung der Taschenuhr. Niemand ist mehr auf die Uhrzeit des Glockenturmes angewiesen.

Während die Osmanen vor Wien stehen, haben die korrupten, politischen Päpste jeden Respekt verloren. Von den Laienpredigern bis zu den Mystikern ergeht die Forderung: „Wir wollen Gott in unserem Herzen haben", zitiert Weigel. Und schlussfolgert: „Luther will die katholische Kirche wieder katholisch machen." Er kämpft mit der Lehre der Kirche gegen sie. Der Papst ist der Antichrist, ihn gilt es zu bekämpfen. Gleichzeitig ist die heilige Schrift der Angelpunkt des eigenen Heils: Mit Luther rückt die Taufe in den Mittelpunkt, die katholisch so hoch gehaltene Priesterweihe verliert ihren Wert, weil der Reformator sagt: „Jeder Getaufte ist Priester." Weigels Vortrag war im Luther-Jahr mit oft gleichen Aussagen eine erfrischend andere Sicht der oft einigen getrennten Kirchen.                                                                                    NP

 


Regelrechte "Bierdeckelturm-Gewinner" wurden vom Verein mit Preisen geehrt.        Foto: Peter Zajdler
Regelrechte "Bierdeckelturm-Gewinner" wurden vom Verein mit Preisen geehrt. Foto: Peter Zajdler

 

“Bierdeckelturm-Wettbauen”

beim Gemeindefest

 

Auch im Jahr 2017 war wieder einiges rund um die Martin Luther Kirche in Schwarzenbruck beim gemeinsamen Gemeindefest des Kindergartens, Kirchengemeinde und Evangelischem Verein geboten. Eingeleitet wurde das Fest mit einem Gottesdienst, der unter anderem vom Hort mitgestaltet wurde. Die Kinder zeigten in einer Aufführung einen Ausschnitt aus dem Leben des Martin Luther und was ihn beeinflusste. Auch über die Bibel hatte man viel Interessantes in Erfahrung bringen können. Im Anschluss daran konnten die Gäste ein umfangreiches Angebot an Aktivitäten, aber auch an Getränken und Speisen, nutzen. Von Pizza bis Frühlingsrollen und von Bier bis Limo, war für jeden etwas dabei. Um die angesammelten Kalorien gleich wieder loszuwerden durften sich die kleinen, aber auch großen Gäste, mit einem selbstgebastelten Steckenpferd durch einen Hindernissparcour bewegen. Ebenso hatten die Kinder die Möglichkeit, sich in verschiedenster Weise schminken zu lassen. Auch das “Bierdeckelturm-Wettbauen” mit den eigens vom Verein für das Gemeindefest kreierten Bierfilz erfreute sich großer Beliebtheit und es entstand sogar ein Turm von fast 50 Bierdeckeln. Gerade auch unter den Biergläsern erfreute sich der Bierfilz großer Beliebtheit und manche haben ihn als Erinnerung an das Fest mit nach Hause genommen.

Ein weiterer Höhepunkt war die mit Spannung erwartete Aufführung des Kindergartens um die Geschichte des Zachäus, bei der viele Kinder mitspielen durften und die unter großem Beifall der Zuschauer endete.

Abgerundet wurde das Fest mit einem gemeinsamen Luftballonsteigen, wie stets vom Evangelischen Verein organisiert. An jedem Luftballon hing ein von den Kindern selbstgestaltete Luther-Rose. Mal sehen, wie weit heuer die Luftballons kommen…

 Alexander Barthel, 30.06.2017

 


Die drei neuen Ausschussmitglieder:  Jutta Dufour, Christian Raum, Simon Schmid.                                   Foto: NP
Die drei neuen Ausschussmitglieder: Jutta Dufour, Christian Raum, Simon Schmid. Foto: NP

 

Beeindruckende Bilanz des „Evangelischen Vereins“

 

Die Jahreshauptversammlung des „Evangelischen Verein Schwarzenbruck e.V.“ begann in diesem Jahr mit einem positiven Rückblick des Vorsitzenden, Dr. Maximilian von Petz: Neben einer guten wirtschaftlichen Bilanz hätten insbesondere die Beteiligung an einem Kindergartenkonzert für die neue Orgel, die Aktivitäten beim Gemeindefest, die kreuz+quer-Vortragsabende sowie die Infobriefe nicht zuletzt für 179 zufriedene Vereinsmitglieder gesorgt. Aber auch die Bilanz des Vorsitzenden der „Zentralen Diakoniestation im Dekanat Altdorf gGmbH“, Peter Fischer, bescheinigte der Diakoniestation Schwarzenbruck ein besseres Ergebnis als im Vorjahr: Die Zahlen seien beeindruckend, berücksichtige man das schwierige Jahr 2015. Der Umsatzrückgang sei mehr als kompensiert worden.

Einen ebenso ausführlichen wie informativen Bericht gab die Leiterin der evangelischen Kindertagesstätte „Ein Haus für Kinder“, Ute Miederer. Die Hauptversammlung erhielt so einen Einblick in Personalstand und Kinderzahlen, aber auch in inhaltliche Themen der Arbeit, Höhepunkte des vergangenen Jahres, sowie einen Ausblick auf die Planung für das neue Jahr.

Nach der einstimmigen Entlastung des Vorstandes und der Genehmigung des Haushaltes 2017 schritt die Versammlung zu den Neuwahlen, bei denen verdiente jahrzehntelange Mitarbeiterinnen wie Sigrun Sokol, Helga Freihammer, Herta Ludwig und Kerstin Weickert ihren Abschied nahmen. Für sie wurden unter Aufsicht von Pfarrerin Susanne Munzert, die kraft Amtes Vorstandsmitglied ist, Jutta Dufour, Christian Raum und Simon Schmid neu gewählt. Alle anderen Vorstandsmitglieder wurden mit großer Mehrheit in ihren Ämtern bestätigt. Alle Posten des Vorstandes und des Ausschusses konnten nach der Satzung besetzt werden.

 

Zum Schluss gab´s vom Vorsitzenden für die Damen Blumen und die Herren Wein (Bild) als Dank für in der Vergangenheit geleistete Arbeit. Der Verein wird mit dem neu gewählten Vorstand und Ausschuss weiterhin die erfolgreich Arbeit für Kinder und ältere Menschen fortsetzen.                                                                                                                                                                                                NP

 

 

 


Foto: NP
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"Verschließt die Kirchen nicht"

Die drei fränkischen Pfarrer (Fränkisch-Kirchen- Kabarett), die am  17. Februar in der gut besuchten Bürgerhalle für muntere Laune sorgten, waren auf Einladung des "Evangelischen Vereins" gekommen, sorgten für viel Spaß  - und spendeten ihr Honorar für die neue Orgel.

(Siehe dazu auch die HP der evangelischen Kirche www.schwarzenbruck-evangelisch.de)

Wie der Pfarreralltag aussieht, erzählte zum Beispiel der Sketch  einer modernen Eheschließung (Bild links). Das Pärchen hat ganz konkrete Vorstellungen vom Ablauf des Gottesdienstes hat. So sagt morgens um 6 Uhr der Fotograph dem Pfarrer, wo er zu stehen hat. Der Altar muss als Wickeltisch hergerichtet werden, der tote Mann am Kreuz gehört weg. Natürlich müssen auch die 350 Butterbrez´n fertig sein...der Pfarrer stöhnt innerlich - und freut sich auf die nächste Beerdigung.

"Wissen Sie," fragte einer der Pfarrer die amüsierte Zuschauermenge, "warum Gott zuerst den Adam geschaffen hat?" "Damit ihm die vielen nervigen Ratschläge erspart bleiben", antwortete er. "Und," fügte er hinzu: "Wissen Sie, warum die Frauen den schmerzhaften Geburtsvorgang durchmachen müssen? Damit sie wissen, wie das ist, wenn ein Mann Schnupfen hat."

Zu dem Programm  gehörte aber auch ein gehöriger Schuss Sarkasmus: "Droben in München (Kirchenführung) muss die Freiheit wohl grenzenlos sein", sangen die Geistlichen im Hinblick darauf, dass Anträge etc. Ewigkeiten dauern. und schließlich kritisierten sie, dass gerade evangelische Kirchen oft verschlossen seien: "Verschließt die Kirch´ und Herzen nicht! Macht auf, die ganze Welt wartet darauf," sangen die Pfarrer unter dem Jubel der Zuschauer.                                       NP


 

Alzheimer kann neue Eindrücke nicht verarbeiten

 In der inzwischen bekannt gemütlichen Wohnzimmerecke des evangelischen Gemeindehauses, inzwischen ein Markenzeichen für die Vortragsreihe kreuz+quer des Evangelischen Vereins, begrüßte Dr. Maximilian von Petz als Vorsitzender dieses Mal den Feuchter Apotheker Ralf König. Sein ebenso ernsthaftes wie aktuelles Thema: „Demenz – einfach nur vergesslich oder schon Alzheimer?“

 Den Unterschied zwischen den beiden verwandten Erkrankungsarten machte der Fachmann für Geriatrie an einem einfachen Beispiel deutlich: „Gehe ich in den Keller, um einen Schraubenschlüssel zu holen, und weiß unten nicht mehr, was ich wollte, so ist es Vergesslichkeit. Komme ich aber mit einem Gurkenglas wieder hoch, dann ist das ein Zeichen von Demenz.“

 König betonte, dass Alzheimer eine „Unterkrankheit“ von Demenz sei: Bei Gehirnschädigungen, bei der es sich um etwa 90 Prozent um Demenz handele, sei Alzheimer immerhin mit 60 % bei diesen Hirnschädigungen beteiligt. Nur etwa 10 Prozent Gehirnschäden seien nicht hirnorganischen Ursprungs und insfoern behandelbar. Beispielsweise sind Vitamin B12-Mangel, Schilddrü-sendysfunktionen oder Nebenwirkungen von Medikamenten Ursachen.

 In Bildern zeigte zeigte König, dass die Alzheimer-Krankheit aufgrund komplet-tem Gehirnversagens infolge der Zerstörung von Nervenzellen durch Eiweiß-Ablagerungen nach sechs bis neun Jahren unweigerlich zum Tode führe: „In einem gesunden Gehirn werden alle Eindrücke in Schubkästen eingeordnet, bei Alzheimer sind zwar alte Erinnerungen noch drin, aber neue Eindrücke können nicht mehr eingeordnet werden.“

Doch König sprach nicht nur medizinische Fragen an: Leben mit Demenz, Vorbeugung, Umgang mit Demenzkranken und Hilfe für Angehörige wurden ebenso thematisiert. Es sei eine Problematik, die uns alle angehe, da die Menschen immer älter würden.

 

Die Zunahme der Häufigkeit der Erkrankungen wird nicht zuletzt durch unser Alter Erklärber: Bewegungsarmut, Gefäßablagerungen oder – insbesondere bei Frauen – zu geringe Flüssigkeitszufuhr bedingten eine Unterversorgung des Gehirns. Dies alles nehme im Alter zu, so König.

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Spende für den Kindergarten

 

Rob Plompen, Präsident der IBA Dosimetry GmbH mit Sitz in Schwarzenbruck (Bild 2.v.r.) überreicht, zusammen mit der Personalleiterin des Unternehmens, Anna Schramm (r.), einen Scheck von 500,00 Euro an die Leiterin der evangelischen Kindertagesstätte „Ein Haus für Kinder“, Ute Miederer (2.v.l.). Der Hintergrund: Die Firma IBA Dosimetry hatte für das unternehmensinterne Familien-Sommerfest bei Frau Miederer um Unterstützung zum Kinderschminken durch Erzieherinnen angefragt. Nach der spontanen Zusage war das Unternehmen seinerseits gern zu einer Spende bereit: „Wir verbinden Tradition mit Zukunft,“ erklärte Plompen. „Dazu gehört für uns auch die Unterstützung in sozialen Bereichen.“ Dankbar für die Spende war auch Martin Pielmann, zweiter Vorsitzender des „Evangelischen Vereins Schwarzenbruck“, dem Träger des Kindergartens (Bild l.)

 

Die Firma IBA Dosimetry ist ein weltweit führendes und stark wachstumsorientiertes Unternehmen - im Bereich Medizintechnik. Am Standort in Schwarzenbruck arbeiten täglich ca. 170 hochqualifizierte Mitarbeiter aus 30 verschiedenen Nationen an der Aufgabe, die Erfolgsrate in der Bestrahlungstherapie zu erhöhen, Patientenleben zu retten und zu verlängern. Mit Niederlassungen in Peking, China und Memphis, USA ist IBA Dosimetry ein global aufgestelltes Unternehmen, das „High Tech“ an Kliniken und Anlagenhersteller liefert. Einen weiteren Geschäftsbereich stellt die Fertigung von Messgeräten für die Qualitätssicherung und Dosisüberwachung von Röntgenanlagen dar. Moderne Bestrahlungstherapie, erforscht und gefertigt in Schwarzenbruck.                           db

 

 


Dr. von Petz begrüßte alle Eltern zu einer Kinderaufführung. Fotos: NP
Dr. von Petz begrüßte alle Eltern zu einer Kinderaufführung. Fotos: NP

Verein aktiv beim Kinder- und Gemeindefest

 Beim gemeinsamen Fest von Kindergarten und Kirchengemeinde hat der "Evangelische Verein" wieder aktiv teilgenommen. Nach dem Verkauf von Pommes Frites begrüßte der Vorsitzende, Dr. Maximilian von Petz, alle Eltern zu einer Aufführung der Kindergartenkinder.

Zum  Schluss des Festes organisierte Dr. von Petz - wie seit vielen Jahren - das abschließende Luftballonsteigen (Bild unten).

 

 

Immer wieder ein schönes Bild, wenn die Luftballons aufsteigen.
Immer wieder ein schönes Bild, wenn die Luftballons aufsteigen.

Der Vorsitzende des Vereins, Dr. Maximilian von Petz, mit Abteilungspräsidentin Ursula Gräfin Praschma.  Foto: NP
Der Vorsitzende des Vereins, Dr. Maximilian von Petz, mit Abteilungspräsidentin Ursula Gräfin Praschma. Foto: NP

Die Herausforderung unserer Tage: Asyl

Aus einer gemütlichen Wohnzimmerecke, inzwischen Markenzeichen der „kreuz + quer“-Vortragsreihe des Evangelischen Vereins, begrüßte jüngst der Vorsitzende, Dr. Maximilian von Petz, Ursula Gräfin Praschma, Abteilungspräsidentin im „Bundesamt für Migration und Flüchtlinge“ (BAMF) (Bild). Das Thema: „Asyl. Aktuelle Informationen zu dem wichtigsten Thema unserer Tage“.

Mit der Kernfrage „Warum kommen jetzt plötzlich keine Asylbewerber mehr nach Deutschland?“ beschäftige sich Gräfin Praschma gleich zu Beginn ihrer Ausführungen: Das Abkommen zwischen der EU und der Türkei vom 18. März 2016 sieht für Griechenland vor, Antragsteller nach Prüfung wieder in die Türkei zurückzuführen. Die Federführung hat dabei das europäische Unterstützerbüro EASO. Die Prüfung erfolgt nach Entscheidung der griechischen Asylbehörde mit Hilfe anderer Asylbehörden. „Unsere Mitarbeiter sind in diesen Tagen vor Ort in Griechenland, um das Abkommen zu realisieren“, sagte die BAMF-Mitarbeiterin. So werden Rückführungen in die Türkei sichergestellt, wobei die Risiken für sogenannte Drittstaatenangehörige wie Iraker und Afghanen berücksichtigt werden müssen. Für die Türkei besagt das Abkommen die Aufnahme von Syrern im 1:1 Mechanismus, das heißt, für einen nach dem Abkommen eingereisten Syrer, den die Türkei zurücknimmt, wird ein Syrer aus der Türkei in die EU aufgenommen. Auch hier ist das BAMF vor Ort, um die Fälle zu prüfen und die Aufnahme zu organisieren. Bis heute sind bereits 37 Syrer in Deutschland angekommen.

 

Bayern nimmt 15,3 % aller Flüchtlinge auf

Dass diese Aufgabe vor Ort ebenso wie die Arbeit des Amtes in Deutschland eine enorme Herausforderung darstellt, erläuterte Gräfin Praschma anhand verschiedener Statistiken: Bis März dieses Jahres sind rund 180 Tausend Asyl-anträge gestellt worden, gleichzeitig sind 150 Tausend Ver-fahren erledigt, 400 Tausend sind noch anhängig. Haupt-herkunftsländer sind Syrien, Irak und Afghanistan. Die Flüchtlinge werden nach dem „Königsteiner Schlüssel“ auf alle Bundesländer verteilt. Dementsprechend hat Bayern 15,3 % aller Flüchtlinge aufzunehmen. Die Schutzquote liegt momentan bei sehr hohen 60 %, betonte Gräfin Praschma.

 

Christenverfolgung

Bei einem christlichen Verein zu referieren bedeute auch, auf die Situation der Christen einzugehen, so die Abteilungs-präsidentin: Insbesondere in Syrien, Irak, Afghanistan, Iran und Pakistan werden Christen verfolgt. Außerdem kommt es vor, dass „Christen in unseren Aufnahmeeinrichtungen von anderen Asylbewerbern drangsaliert werden“, sagte Gräfin Praschma. Seine enorm schwierige Aufgabenstellung kann das Amt durch die Kooperation mit der „Bundesagentur für Arbeit“ und seinem Präsidenten Dr. rer.pol.h.c. Frank Weise wesentlich effizienter erledigen. Ein beschleunigtes Asylverfahren, Aufstockung des Personals auf fast 6.500 Mitarbeiter, dadurch verbesserte Sprach- und Integrationsförderung…in ihrem Resümee gab Gräfin Praschma ihrer Überzeugung Ausdruck, dass das Bundesamt die momentan großen Herausforderung meistern werde.   NP

 


Jahreshauptversammlung

Verein gibt Kirchengemeinde Kredit für neue Orgel

 Ute Miederer, Leitung des Kindergartens, und der Vorsitzende, Dr. Maximilian von Petz. Foto: NP
Ute Miederer, Leitung des Kindergartens, und der Vorsitzende, Dr. Maximilian von Petz. Foto: NP

 In der Jahreshauptversammlung des Evangelischen Vereins am 23. Februar bilanzierte eingangs der Vorsitzende, Dr. Maximilian von Petz (im Bild rechts hinten), die erfolgreiche Arbeit des Vorstandes im vergangenen Jahr:

 Von der Einweihung des Kindergarten-Gartens über die Horteinweihung, die erstmals angebotenen kreuz+quer-Diskussionsabende, der zusammen mit der evangelischen Kirchengemeinde veranstaltete Abend mit dem Kabarett „Weiß-blaues Beffchen“ und nicht zuletzt der neu eingeführte „Infobrief“, durch den die Mitglieder kurz und knapp über die Neuigkeiten im Verein informierte werden, reichten die Aktivitäten. Nicht zuletzt durch den gemeinsamen Stand beim Ökumenischen Gemeindefest seien zu den 142 Mitgliedern 24 neue hinzugekommen.

 Die detaillierte und sehr informative Jahresberichterstattung von Ute Miederer als Leitung der Kindertagestätte ließ die Komplexität, den Verwaltungsaufwand, insbesondere die erfolgreiche Arbeit mit den Kindern in der Fröbelstraße, aber auch im Hort, erkennen.

 Für die „Zentrale Diakoniestelle“ in Altdorf referierte Geschäftsführer Peter Fischer eine wirtschaftlich schwierige Gesamtsituation, bei der zwei von sechs Diakoniestationen derzeit defizitär seien. Insofern zeige sich erneut, dass das Verbundsystem, das seit 1995 alle sechs Diakoniestationen umfasst, sinnvoll sei.

 Ein Problem bleibt der ZDS erhalten: gutes Personal zu finden, um die 175 Mitarbeiter zu verstärken. Insgesamt freilich sieht Fischer die ZDS für die Zukunft gut aufgestellt.

 Nach dem Kassenbericht, der im Vergleich zum Vorjahr keine großen Änderungen aufwies und der Entlastung des Gesamt-Vorstandes  durch die Mitgliederversammlung, stellte der Vorsitzende ein zukunftweisendes Projekt vor: Da der Kirchengemeinde für die Finanzierung ihrer neuen Orgel rund 110.000,- Euro fehlen,  bietet der Evangelische Verein als Hilfestellung, aber auch als Geldanlage, einen Kredit in eben dieser Höhe an. Zu einem Zinssatz von 0,5% und einer Laufzeit von zehn Jahren gab die Mitgliederversammlung dem Kredit ihre uneingeschränkte Zustimmung. Pfarrerin Susanne Munzert begrüßte diese Vereinbarung und sprach die Hoffnung aus, infolge eines neuen, hoffentlich erfolgreichen Fundraising-Systems möglichst wenig Geld von dem Kredit in Anspruch nehmen zu müssen.                                                                                  NP

 

 

 

 


Foto: NP
Foto: NP

Bürgermeister ehrt zwei langjährige Mitglieder des Evangelischen Vereins

 

„Ohne das Ehrenamt funktioniert in Deutschland nichts", sagte Bürgermeister Bernd Ernstberger (Bild) zu Beginn des diesjährigen Ehrenamtstages. „Sie sind der Motor auch unserer Gemeinde", meinte Ernstberger und überreichte 25 Damen und Herren aus Politik, Sport, Kultur und Kirche eine Urkunde, in der die Gemeinde ihren Dank ausdrückte.

Für den Evangelischen Verein wurden Sigrun Sokol (vorne l.) und Helga Freihammer hinten l.) vom Bürgermeister  ausgezeichnet: Frau Sokol für ihre langjährige Mitgliedschaft und Schatzmeisterin, Frau Freihammer, seinerzeit selbst noch im Kindergarten tätig, ebenfalls für ihre Mitgliedschaft und Mitarbeit im Verein seit vielen Jahren.

 


 Auch beim zweiten Vortrag  stand die gemütliche Sitzecke für Dr. von Petz und Corinna Lippert bereit. Foto: privat
Auch beim zweiten Vortrag stand die gemütliche Sitzecke für Dr. von Petz und Corinna Lippert bereit. Foto: privat

Kinder müssen eigene

Erfahrungen machen

Vortrag und Diskussion im Evangelischen Verein über Kindererziehung


Zum zweiten Vortrag in der Reihe „kreuz+quer“ begrüßte in der gemütlichen Wohnzimmerecke, eingerichtet im evangelischen Gemeindehaus, Dr. Maximilian von Petz, Vorsitzender des Evangelischen Vereins, Corinna Lippert, Sozialpädagogin und Familientherapeutin. Die Referentin erläuterte und diskutierte mit vielen anwesenden Eltern das Thema „Sicher im Leben stehen.“ Die Kernfragen dazu: Nehmen Eltern ihren Kindern zu lange zu viel ab? Werden deswegen viele Kinder heute nichterwachsen? Gleich zu Anfang machte Frau Lippert klar, dass hinter dem Verwöhnen natürlich eine gute Absicht stehe, dass die Wirkung aber Unselbständigkeit sei: „Kinder müssen ´mal ´raus“, sagte die Pädagogin. „Sie müssen den Umgang mitihren Gefühlen erlernen, müssen ihre eigenen Erfahrungen machen.“ Gleichzeitig erleben Kinder Frustrationen durch Begrenzung – durch die Eltern, den Kindergarten, die Schule. Sie kann man den Kindern nicht abnehmen. Hinzu kommt die Angst – auch Versagensangst. Hier ist die Hilfestellung der Eltern als Leiter, nicht als Kumpel, gefragt: Lösungen müssen angeboten werden, Gefühle erklärt und somit Sicherheit hergestellt werden. Indem Ängste überwunden würden, entstehe Selbständigkeit.


Manchmal ist ein klares „Nein“ besser


Zur Rolle der Eltern: Sie sollten sein wie ein Flussbett – gleichbleibend, konsequent, vorhersehbar, so die Pädagogin. Ein Kind merkt schnell, wenn die Eltern uneins sind und nutzt die Situation aus. Ein klares „Nein“ sei zuweilen besser als lange Diskussionen. Gleichzeitig wollen Kinder sich anstrengen, wollen die Welt verändern. Hier können natürlich auch Misserfolge eintreten, die aber wiederum auch Ausgangspunkt für den Erfolg seien, wenn das Kind erlebt, dass es durch seine eigene Anstrengung diesen herbeiführen kann. Sicherheit seitens der Eltern verhelfen dem Kind zu der Erfahrung „Ich bekomme das hin.“ So wird auch der Umgang mit Niederlagen erlernt.Im Konfliktfall, etwa wenn Kinder lautstark protestieren, werden Eltern oft hilflos. Der Verstand fährt herunter, Emotionen eskalieren. Nach dem Konflikt kommt die „Ausdampf-„ bzw. Rückzugsphase, danach das Aufeinanderzugehen und anschließend das Klärungsgespräch. „Lassen sie ihr Kind ruhig ´mal schmollen“, empfiehlt Corinna Lippert. Erst nach Durchlaufen dieser Phasen sei eine konstruktive Klärung zusammen mit dem Kind möglich – wenn der Verstand wiederdie Oberhand hat.Die Frage der Selbständigkeit von Kindern stellt sich spätestens beim Gang zur Schule. Eltern sollten lernen, loszulassen. Denn erstmals erlebt jetzt das Kind Situationen, bei denen die Eltern nicht dabei sind. Abschließend warnte Frau Lippert vor einem Kardinalfehler: Das Schlimmste für ein Kind sei der Kontaktabbruch, weil er es ängstige. Die Beziehung zum Kind dürfe keinesfalls zur Disposition stehen. NP


Foto: Susann Weickert
Foto: Susann Weickert

Ein Herz für den Umgang miteinander

Einweihung des neuen Hortes

 

Etwa 50 Kinder haben mit Schattenspielen, Liedern und einer Kinderkette auf ihre fröhliche Art den neuen Hort der Kindertagesstätte „Ein Haus für Kinder" eingeweiht.

Leuchtende

Farben wie orange, sonnengelb oder grasgrün lassen im renovierten Hort mit seinen drei Gruppenräumen auf insgesamt 450 qm ein angenehmes Gefühl entstehen. Dr. Maximilian von Petz, Vorsitzender des Evangelischen Vereins und somit Träger des Hortes, dankte von den Mitarbeitern über die zuständigen Behörden bis hin zu den politischen Entscheidungsträgern für die großartige Unterstützung. So hatte die Gemeinde Schwarzenbruck sich an den Umbaukosten der jetzt 75 Hortplätze mit 50 Prozent beteiligt: „Wenn die Eltern arbeiten, ist eine entsprechende Logistik in der Schule ein Muss," so Bürgermeister Bernd Ernstberger. Und der stellvertretende Landrat Norbert Reh ergänzte: „Der Landkreis ist froh, wenn neue Betreuungsangebote gemacht werden. Kinder sind wichtiger als ein Sportmuseum."

Evelyn Kittel-Kleigrewe, Fachaufsicht der Kitas im Landratsamt, dankte allen Verantwortlichen und betonte, wie wichtig es sei, in dieser tollen Einrichtung glückliche Kinder zu haben.

Schließlich dankte die Teamleiterin Ute Miederer insbesondere den Handwerkern, die hervorragende Arbeit geleistet hätten. Später bildeten die Kinder eine Kette, geleiteten so die Gäste in die unteren Räume. Dort gab es in der Küche Kaffee und Kuchen, Kinderschmicken und T-Shirts bemalen.

Dazu Vikarin Elke Dollinger, die die erkrankte Pfarrerin vertrat: Kinder sollten eine Herz für den Umgang miteinander bekommen, Kinder sollten im Hort erfahren, dass Gott ein Herz für Kinder hat.

Schließlich segnete die Vikarin alle, „die hier leben, spielen und arbeiten."                                                        KW/NP

 

 

 


 „Pfarrer sind einfach unentbehrlich“

Auftritt des bekanntesten Kirchenkabaretts Deutschlands in der Bürgerhalle

 

Anlässlich des 60-jährigen Jubiläums der evangelischen Martin-Luther-Kirche hat, auf Einladung von Kirchengemeinde und "Evangelischem Verein", das "Weißblaue Beffchen", Deutschlands ältestes Kirchenkabarett, die

Besucher in der vollbesetzten Schwarzenbrucker Bürgerhalle aufs Beste unterhalten. Über zwei Stunden brannten drei Pfarrer und zwei Pfarrerinnen ein rhetorisches und schauspielerisches Feuerwerk an Witz und Satire, Selbstkritik

und Charme ab.

 Das Beffchen, der weiße Kragen von evangelischen Pfarrerinnen und Pfarrern, ist also „das, was einem Pfarrer zum Halse

heraushängt.“ Nach eigenem Selbstverständnis will das Kirchenkabarett „sich über Allzukirchliches lustig machen, um wieder Lust an der Kirche zu machen.“

 Mit dem neuen Programm „Das weißblaue Beffchen und der Stein der Weisen“ wird in „Harry-Potter-Manier“ der Kirchenzauber reformiert. Nicht mit Hokuspokus und auch ohne Zaubersprüche, sondern mit einer gesungen

Frage: „Wann wird’s endlich wieder Kirche?“ frei nach Rudi Carrell. Dazu sind natürlich, jetzt frei nach Herbert Grönemeyer „Pfarrer unentbehrlich.“ Über die wird aber in verschiedenen Alltags-Variationen heftig gelästert: So die

Pfarrerin, die im Sonntagsgottesdienst Bla-Bla redet, während das einzige Gemeindemitlied an alles denkt – nur nicht an Kirche. Hier wie auch in anderen Rollen glänzte Pfarrerin Anne-Bärbel Ruf-Körver bei ihrem ersten Auftritt.

Oder der Konfiunterricht, in dem der Ökologe das Blumensterben beklagt, das sich bei jeder Konfirmation in Form der Sträußchen wiederhole. Zu diesem Anlass sei auch eine Friedenspfeife besser als ein Handy.

 In der Hobbythek erklärt Jean Pütz: „Wir basteln einen Pfarrer.“ Geschlechtsorgane seien unnötig, eine Antenne hingegen, um zu hören, was wichtig ist, schon.

 Die Osternacht wird zu einer Eventveranstaltung, der Hochzeitsplaner fordert: „Das Kreuz muss weg“ und will stattdessen Jesus mit Taucherbrille. Der traumatisierte Nikolaus beklagt, dass die Kevins und Dennis´ heute keinen Respekt mehr haben…

 Gen Ende findet die Harry-Potter-Truppe doch keinen Stein der Weisen, dafür die Krippe. Dazu der Song: „Wann wird es endlich wieder Kirche?“

 Das „Weißblaue Beffchen“ machte in Schwarzenbruck auf höchst erfrischende Weise Werbung für eine Kirche, vor der gleichzeitig im Programm gewarnt wird: „Achtung! Beim Besuch dieser Veranstaltung besteht die Gefahr, dass Sie die Vorstellung trotz des desolaten Zustands von Kirche und Welt verzaubert und mit einem völlig unangemessenen Lächeln verlassen! Genau so war es.                                                                                                                                                                                     NP

 


 Sicher im Leben stehen

Am 17. November findet um 19 Uhr im evangelischen Gemeindehaus der zweite Vortragsabend aus der Reihe kreuz+quer des Evangelischen Vereins Schwarzenbruck e.V. statt. Referentin wird die Sozial-pädagogin und Familientherapeutin Corinna Lippert sein (Bild), die über das Thema „Sicher im Leben stehen“ sprechen und mit den Besuchern des Vortrages gern auch diskutieren wird. Im Mittelpunkt wird die Frage stehen, wie Kinder durch Selbstän-digkeit und eigene Erfahrungen, die sie machen dürfen, wachsen und innere Stärke aufbauen. Nehmen Eltern ihren Kindern zu lange zu viel ab? Müssen Kinder nicht auch einmal schwierige Erfahrungen selbst machen?


Großzügige Spende an den Kindergarten

Mit einer großzügigen Spende in Höhe von 3.500,00 Euro hat Klaus-Peter Weber (3.v.l.), Geschäftsführer der SBR Schwarzenbruck Immobilien GmbH, die evangelische Kindertagestätte „Ein Haus für Kinder“ in Schwarzenbruck unterstützt. Über diese Unterstützung freuten sich insbesondere Dr. Maximilian von Petz (2.v.r.), Vorsitzender des Kindergarten-Trägers, des „Evangelischen Vereins“, Ute Miederer als Leiterin der Tagesstätte sowie Landrat Armin Kroder und sein Stellvertreter, Norbert Reh. Durch die Spende kann für die Kinder eine Schaukel finanziert werden.


Mit großen Rosa-Händen begrüßten die Kinder ihre Gäste.                  Foto: Susann Weickert
Mit großen Rosa-Händen begrüßten die Kinder ihre Gäste. Foto: Susann Weickert

„Danke für unseren neuen Garten“

Zur feierlichen Einweihung der neuen Außenanlage rund um die Evangelische Kindertagesstätte in Schwarzenbruck am 24. Juli konnte Dr. Maximilian von Petz, Vorsitzender des Trägers, des „Evangelischen Vereins“, neben vielen Kindern mit ihren Familien auch Vertreter aus Land und Kommune begrüßen.

 

Dr. von Petz sagte dabei ein herzliches Wort des Dankes an Alle, insbesondere an die vielen Spender, die dazu beigetragen hätten, die Außenanlage in so kurzer Zeit zu realisieren. Der Garten wird den heute geltenden Sicherheitsbestimmungen gerecht und realisiert moderne pädagogische Grundsätze. Zu den Spielgeräten gehören z.B. ein großes Baumhaus, eine Hangrutsche oder ein Bambus-Dschungel. Landrat Armin Kroder wünschte den Kindern viel Spaß und schenkte allen neben einem Geldbetrag ein Kinderbuch, das die Geschichte Kaiser Karls V. in Lauf erzählt…. Die stellvertretende Bürgermeisterin Jenny Nyenhuis lobte die gelungene Spiel- Anlage, die allen Kindern mit ihren unterschiedlichen Bedürfnissen zugutekäme. Bettina Frenzke, als Landschaftsarchitektin verantwortlich für den Kinder-Garten, stellte seinen Wert heraus: Er biete die Gelegenheit zu klettern, Mut zu zeigen, sich zu bewegen. Schließlich betete für die evangelische Kirche Pfarrerin Susanne Munzert mit den Kindern: „Danke für den Garten, in dem wir jetzt schön spielen können. Dank an die Menschen, die das möglich gemacht haben. Herr, behüte und beschütze alle, die in diesem Garten sind“. Dann segnete sie die Spielstätte. Die Kinder selbst hatten schon zu Beginn der Einweihung viele kleine Buchstaben-Täfelchen in den Händen gehalten, die zusammen einen Satz ergaben: „Danke für unseren neuen Garten.“ NP

 


Evangelischer Verein beim Gemeindefest

anlässlich des ökumenischen Pfarr-/Gemeindefestes am 28. Juni traten einige Mitglieder des "Evangelischen Vereins" im neuen Vereins-T-shirt auf (Bild).

Der Verein hatte auch einen eigenen Stand, an dem massenhaft Pommes-Frites verkauft wurden.





 

 

 


Einladung zur Einweihung des neu gestalteten Gartens des evangelischen Kindergartens - ein Haus für Kinder - am 24. Juli ab 15.00 Uhr

Nach der Segnung des Gartens durch Pfarrerin Munzert und einer kleinen Aufführung der Kinder möchten wir mit Bratwürsten, sowie Kaffee und Kuchen gemeinsam das tolle Ergebnis der Planung und Arbeit der letzten Monate feiern.Bei diesem Anlass möchten wir uns vor allem auch bei allen Spendern bedanken, die uns so großzügig bedacht haben!

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Das Team des Evangelischen Kindergartens - ein Haus für Kinder

Der evangelische Verein von Schwarzenbruck Dr. Max von Petz (Vors.)



Evangelischer Verein mit eigenem Stand


Während des ökumenischen Festes am Sonntag, den 28. Juni ab 11 Uhr wird auch der Evangelische Verein mit einem eigenem Stand vertreten sein: Informationsmaterial, aber auch - zum ersten Mal überhaupt bei einem Gemeindefest - Pommes Frites werden insbesondere die kleinen Besucher erfreuen: Jungkoch Manuel Merten wird die beliebte Köstlichkeit zubereiten.

Zum Ende des Fest werden die Besucher wieder das schöne Bild erleben, wenn der Vereinsvorsitzende, Dr. Max von Petz, mit den Kindern Dutzende von Ballons in den hoffentlich blauen Himmel steigen lässt.


 

 Aus einer gemütlichen Sofaecke diskutierten Pfarrer Richard Schuster (l.) und Dr. Maximilian von Petz mit ihren zahlreichen Zuhörern das Thema „Die Kunst zu sterben“.             Foto: NP

 

„Mein Wille geschehe“


Aus einer gemütlichen Wohnzimmerecke, eingerichtet im evangelischen Gemeindehaus,begrüßte Dr. Maximilian von Petz, Vorsitzender des Evangelischen Vereins Schwarzenbruck, viele Zuhörer, die zu einem Abend der neuen Vortragsreihe „kreuz + quer“mit dem provokantem Titel gekommen waren: „Die Kunst zu sterben.“


Pfarrer Richard Schuster, Klinikseelsorger im Klinikum Nürnberg/Süd und gleich-zeitig Mitglied des Ethikrates der Nephrologie, berichtete ebenso interessant wie zuweilen bedrückend von seinen Erfahrungen mit sterbenden Menschen. Dazu sein Kredo, ein Hauch blasphemisch, aber zutreffend: „Mein Wille geschehe.“ Man könne von außen nicht sagen, was das Beste für den sterbenden Menschen sei, erklärte Schuster. Nur der Betroffene selbst wisse mit Bestimmtheit, wie sein Sterben aussehen solle.


Dabei sei freilich die Hoffnung des Schwerkranken oft ambivalent. Die Meinungen reichten von „Ich will sterben dürfen“ bis zu der Frage an den Arzt: „Sie können mir doch helfen...?“ Aller Streit im Umfeld – Arzt, Pflegekräfte, Familie – hört in dem Augenblick auf, in dem der Patient eine Entscheidung getroffen hat. Die zuweilen umstrittene „Intensivmedizin“, erstmals praktiziert in den 1930ger Jahren eines Professor Dr. Ferdinand Sauerbruch, verschiebt mit ihren Spritzen, ihrer Dialysebehandlung, künstlicher Ernährung oder Stützung der Herz-/Kreislauffunktionen die Sterbegrenze. Hier, so der Pfarrer, gelte das Wort des Hippokrates: „Der Arzt muss dafür sorgen, dass das Heilbare nicht unheilbar werde; er muss wissen, wie man die Entwicklung zur Unheilbarkeit verhindern kann.“


Wer aber entscheidet im konkreten Behandlungsfall? „Es gibt keine Behandlungspflicht des Arztes“, betonte Schuster. Ohne Einwilligung des Patienten gehe gar nichts. Früher habe es allein die Fürsorgepflicht des Arztes gegeben. Heute gelte gleichzeitig die Patientenautonomie, die im Zusammenhang stehe mit der Gründung des Ethikrates 1997. Im Anschluss an seinen Vortrag beantwortete der Klinikseelsorger viele Fragen seiner Zuhörer zu Patientenverfügung, zu Vorsorgevollmacht und vielen anderen ganz praktischen Fragen des Verhältnisses zwischen Arzt und Patient. Klar wurde aber auch hier: Ohne den Willen des Patienten geht nichts. Irgendwann kam sie aber doch, die Frage nach der Sterbehilfe. Schuster dazu: „Wenn alles Rechtliche genutzt wird, stellt sich die Frage nicht.“                                                                            NP


Neue Vortragsreihe "kreuz+quer": Die Kunst zu sterben

24. März 15

Der Evangelische Verein Schwarzenbruck möchte mit seiner neuen Reihe „kreuz+quer“ ein öffentliches Forum für aktuelle ethische und gesellschaftspolitische Themen bieten. Die Reihe wird am Dienstag, 14. April 2015 um 19.30 Uhr im evangelischen Gemeindehaus mit einem Vortrags- und Diskussionsabend zum Thema „Die Kunst zu sterben. Therapieentscheidungen am Lebensende“ beginnen. Referent ist Pfarrer Richard Schuster. Pfarrer Schuster ist Klinikseelsorger im Klinikum Nürnberg Süd, Mitglied im Ethikkreis der Nephrologie und 2. Vorsitzender des dortigen Ethikforums.Viele Entscheidungen sind angesichts einer schweren Erkrankung zu treffen, oft genug unter Zeitdruck. Die Möglichkeiten der modernen Medizin sind groß. Wie kann ich zu Entscheidungen kommen? Auf diese und weitere Fragen wird Pfarrer Schuster eingehen und dabei aus seinen Erfahrungen im Alltag eines großen Klinikbetriebs berichten. Der Eintritt ist frei.

 

Vorsitzender zieht positive Bilanz  

24. Februar 15

Der Vorsitzende des "Evangelischen Vereins von Schwarzenbruck", Dr. Maximilian von Petz (Bildmitte), hat in der Jahreshauptversamm-lung des Vereins am 24. Februar eine positive Bilanz für 2014 gezogen: Die Mitgliederzahl sei gestiegen, so Petz. Gleichzeitig seien erste Maßnahmen zu einer deutlich verstärkten Öffentlichkeitsarbeit gezogen worden, die sich in diesem Jahr auswirken würden; nach zwei Flyern zum neuen Garten des Kindergartens und dem Selbstverständnis des Vereins wird der Verein eine Vortragsreihe unter dem Motto "Kreuz und Quer" anbieten, anlässlich des ökumenischen Gemeindefestes am 28. Juni einen eigenen Stand haben und schließlich werde man, gemeinsam mit der evangelischen Kirche, im November anlässlich der 60zig-Jahr-Feier der Kirchengemeinde einen Kabarettabend mit den "Beffchen" organisieren. Nebenher werde zur Zeit die Internet-Webseite des Vereins eingerichtet.